Mittwoch, 18. September 2013

East-Side-Gallery teilt Berlin erneut!

Kaum ein Thema spaltet derzeit die Bürger der Hauptstadt so, wie der mögliche Teilabriss der East-Side-Gallery.

Hintergrund ist das Bauvorhaben eines Investors, welcher beabsichtig Luxus-Eigentumswohnungen direkt an der Spree zu errichten, welche zum Großteil auch schon verkauft sind. Dieses Thema birgt in unserer Stadt ja schon von Haus aus Probleme, da die Bevölkerung sich immer mehr der Angst hingibt, bald zur aussterbenden Rasse in seiner Stadt zu werden. Aber wieder zum Thema, aus diesem Bauvorhaben ergibt sich natrlich die Problematik, dass ein Zugang zu diesen Wohnungen geschaffen werden muss, welcher einzig und allein durch den bestehenden Rest der Mauer führen muss. Dies stößt auf heftigen Widerstand da das kulturelle Erbe der Stadt, von einigen Aktivisten, als gefährdet dargestellt wird.

Da stellt sich meiner Meinung nach natürlich die Frage, wie viele Denkmäler eine Stadt denn wirklich braucht? Zum einen wäre da das Brandenburger Tor, welches wie nichts anderes an die Teilung der Stadt erinnert. Dazu gesellt sich ein illusterer Kreis weiterer Denkmäler, wie z. B. Checkpoint Charlie, Gedenkstätte Bernauer Straße, verschiedenste Grenztürme in der ganzen Stadt wie z. B. am Heckmannufer in Kreuzberg. Dazu sollte noch erwähnt werden, das wirklich niemand beabsichtigt die ganze Mauer einzureissen, was meiner Meinung nach gar kein Fehler wäre, es handelt sich lediglich um ein kleines Stück für eine Einfahrt, aber das ist manchen anscheinend wohl schon zu viel.

Man sollte sich ernsthaft Gedanken machen, ob es sich die Stadt wirklich leisten kann, jegliches Bauvorhaben von finanzkräftigen Investoren schon im Voraus im Keim zu ersticken, denn es gibt sicherlich viele die sich ernsthaft überlegen, ob man sich das antuen möchte, in dieser Stadt Geld zu investieren.

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