Dienstag, 28. Oktober 2014

Obdachlose, Jugendliche oder Flüchtlinge, was kommt zuerst?

Auf Grund der langzeitigen Besetzung der Gerhart-Hauptmann-Schule, durch Flüchtlinge, in Kreuzberg sah sich die Bezirk gewungen, eine Haushaltssperre zu erlassen. Dies hat zur Folge, dass viele Organisationen und soziale Einrichtungen um ihre finanzielle Unterstützung bangen müssen.

Betroffen davon ist unter anderen die Obdachlosenambulanz am Ostbahnhof. Hier wird wohnungslosen Menschen eine ärztliche Grundversorgung geboten, welche, gerade in Anbetracht des nahenden Winters, existentiell wichtig für das Überleben dieser Menschen ist. Die Einrichtung fürchtet nun um ihre Mittel. Da das Projekt voll und ganz zuwendungsfinanziert ist und der Bezirk ein Drittel dieser Zuwendungen trägt, geht es im Falle einer Nichtzahlung dieses Betrages ganz klar um die Existenz dieser Einrichtung. 

Ein anderes Projekt, welches auch von Zuwendungen seitens des Bezirks abhängig ist, ist die Jugendeinrichtung "Känguruh". Dort wurden die Mittel bereits gekürzt, was zu sofortigen Einschränkungen geführt hat. So kann ein geplanter Computerraum nicht ermöglicht werden. Auch die Küche, welche für eine Versorgung der Kinder und Jugendlichen notwendig ist, kann nicht ausgebaut werden. Dies wird zur Folge haben, dass die Einrichtung in bereits einer Woche schließen muss!

Bei allem Respekt vor den Sorgen und Ängsten der Flüchtlinge, dass geht entschieden zu weit! Es müssen endlich Proritäten gesetzt werden! Es kann nicht sein, dass illegales Verhalten von Menschen welche auf der Flucht vor Verfolgung in unser Land kommen und auch willkommen sind, diese Bereitschaft zur Hilfe ausnutzen und damit wichtige soziale Projekte für die Bevölkerung behindern. Was muss denn dafür noch gestrichen werden, dass die Politik, vor allem in diesem Bezirk, endlich aufwacht?

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